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Erleben Sie eine Führung durch die bewegende Geschichte Olbersdorf, den Anfängen des Kohletagebaus bis hin zur Rekultivierung zum Erholungsgebiet Olbersdorf am Fuße des Zittauer Gebirges.

Ferner erhalten Sie mit den Sagen vom Hungerbrunnen und dem Ameisenberg einen Einblick in die reichhaltige Sagenwelt der Oberlausitz.

Ergründen Sie auch die Bedeutung des Olbersdorfer Sühnekreuzes.

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Inhalt

um 1000 v. u. Zeit
um 1000 v. u.Z. Besiedlung des Gebietes in vorgeschichtlicher Zeit

   
1319
Erste urkundliche Erwähnung als Alberstdorf
   
1331
Der Olbersdorfer Nicolas Schulze wird Bürgermeister von Zittau
   
1429
Die Schreibweise "Olbersdorf" tritt erstmalig in den Akten auf
   
1496


Olbersdorf ist nach vorherigen Teilschenkungen ganz im Besitz des Oybiner Klosters. Die Cölestinermönche errichteten in Olbersdorf an der Hofegasse ein Vorwerk und belebten die Landwirtschaft
   
1574
Olbersdorf gelangte wieder in Besitz von Zittau
   
1651
wurde erstmalig eine Schule in Olbersdorf erwähnt
   
1732 Olbersdorf hatte 192 Häuser, davon 13 Wassermühlen
   
1771

Die erste Volkszählung fand in Olbersdorf mit Eichgraben statt. Damals lebten lebten hier 1658 Einwohner. Eichgraben war bis 1965 Ortsteil von Olbersdorf
   
1800


Die erste Kohle wurde gefördert. Auf Zeißigs Bauernhof trieb man von der Straße aus einen Stollen in den Talhang und teufte einen Schacht ab. Zeißig stieß auf einen Flöz von 15 Ellen (8,4 m) Mächtigkeit
   
1834

fand man jungbronzezeitliche Gefäße auf den Kaiserfeldern und am Kaltenstein, die wahrscheinlich aus einem Gräberfeld stammen
   
1856

C.A. Gruschwitz gründete eine kleine Eisengießerei und legte damit den Grundstein für den späteren Maschienenbaubetrieb
   
1862
Bau der Brauerei Nostitz
   
1883


Einweihung der Olbersdorfer Kirche. Bis dahin gehörte Olbersdorf zur Kirchengemeinde der Zittauer Johanniskirche. 1985 musste die Kirche dem Bergbau weichen
   
1890
Bau der Schmalspurbahn durch Olbersdorf
   
1906
Inbetriebnahme des Eltwerkes. Es bestand bis 1926
   
1912
Förderung der Kohle im Tagebau "Glück auf"
   
1921/22
Bau des OlbersdorferVolksbades
   
1922
Eröffnung des Olbersdorfer Volksbades
   
1922-23

Vergrößerung des Wohnungsbestandes durch umfangreichen Neubau von Siedlungshäusern in Olbersdorf
   
1925
Einweihung des Feierabendheimes "Friedrich-Wilhelm-Wagner"
   
1926 Schließung der letzten Untertagegrube "Gottes Segen II"
   
1926/27

Bau der Entlastungsstraße zur Aufnahme des Durchgangsverkehrs in das Zittauer Gebirge
   
1927

Autobuszweckverband zwischen Zittau, Olbersdorf und Oybin gründete sich, seitdem fuhr halbstündlich ein Bus
   
1929
Einweihung der neuen Zentralschule
   
1938 Einstellung der Kohleförderung in der Grube " Glück auf"
   
1946 Eröffnung der neuen Freihand-Bibliothek
   
1946






Nach Beendigung des Krieges konnte der Unterricht an der Zentralschule wieder planmäßig durchgeführt werden. Viele Betriebe wurden enteignet, erst als Betriebe mit staatlicher Beteiligung und später als Volkseigene Betriebe (VEB) geführt. So wurde die Firma Wagner zur Buntweberei, die Firma Wäntig zur Textilen Verpackungsmittel, die Firma Katz & Klump zum Holz- und Imprägnierwerk und die Firma Biebrack zur Eisengießerei. Die Bauern mussten sich zu LPG´s zusammenschließen
   
1947 Kohlegewinnung im Tagebau wurde wieder aufgenommen
   
1950

Nach 1950 begann die AWG Neubauten in Olbersdorf, Richtung Oybin, zu errichten
   
1985


Die 1883 im neugotischen Stil erbaute Kirche musste dem Tagebau weichen. Noch im gleichen Jahr wurde der Grundsteinfür ein neues Kirchengemeindezentrum am Butterhübel gelegt, welches 1986 eingeweiht wurde
   
1988 Das Neubaugebiet Olbersdorf Oberdorf entsteht
   
1989

In den nächsten 2 Jahren eröffneten 3 Kindergärten und eine Schule im Olbersdorfer Neubaugebiet
   
1990 Ministerratsbeschluss zur Stilllegung des Tagebaus
   
1991

Beginn der Sanierung und Rekultivierung des tagebaugeländes Olbersdorf im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
   
1992 In den nächsten Jahren entstehen neue Einkaufsmöglichkeiten
   
1994

Eröffnung des umgestalteten Volksbades, welches jetzt ein echtes Erlebnisbad geworden war
   
1996


Nachdem noch 1990 die Kleinbahn aufgrund der Tagebauerweiterung eingestellt werden sollte, konnte sie nun durch die Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft (SOEG) übernommen werden
   
1999



Übergabe des neuen Altenpflegeheimes
Nach Abschluss der Flutung des Tagebaurestloches und Durchführung der Landesgartenschau konnte der ehemalige Tagebau als neues Erholungsgebiet genutzt werden
   


Unterrubriken

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   Historie vom Tagebau
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   Die Sage vom Hungerbrunnen
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